Welches ist das richtige Bankkonto für mich?

Kaum ein Mensch kommt heutzutage ohne ein Girokonto aus. Sei es, um die monatlichen Zahlungen, wie die Miete oder Versicherungen zu tätigen, oder auch um das Einkommen zu erhalten. In der Regel laufen diese Geschäfte unbar, über ein Girokonto ab. So ist es verständlich, dass das Produkt bei allen Kreditinstituten in der Produktpalette zu finden sein wird. 

Jetzt das richtige Bankkonto finden 

 

Auf der einen Seite mag es für den Verbraucher einen Vorteil darstellen, eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Girokontoeröffnung zu haben, auf der anderen Seite stellt es ein Problem dar, das für ein selbst richtiges Produkt zu finden. Wie bei allen Dienstleistungen sind starke Unterschiede in den Leistungen und in den Kosten vorzufinden.

Den eigenen Bedarf erkennen

Die eigenen Wünsche an das Girokonto sollten vor der Eröffnung genau geklärt sein. Denn nur dann kann auch nach einem gesucht werden, welches den Vorstellungen entspricht:

  • Girokonto ohne Gebühren
  • Girokonto mit Dispositionskredit
  • Girokonto mit EC Karte
  • Girokonto mit Kreditkarte
  • Onlinebanking
  • Guthabenzinsen

 

Diese Punkte zählen zu den wichtigsten und gängigsten, die die Verbraucher in Bezug auf das Girokonto haben.

 

Das Girokonto vergleichen

Wie schon erwähnt ist die Zahl der Anbieter bei dem Girokonto sehr groß. Wer aus dieser breiten Masse das richtige Girokonto eröffnen möchte, der wird kaum den Tarifdschungel durchblicken können.

Der Girokontovergleich hilft, dass gezielt nach dem Anbieter geschaut werden kann, welche den eigenen Vorstellungen gerecht werden. Diese sollten in den Vergleichsrechner genau eingegeben werden, damit das Angebot eingeschränkt werden kann. Zudem ist es auch hilfreich, Angaben zu der eigenen Person zu machen, Schüler, Freiberufler oder Angestellter, die Höhe des Geldeingangs zu nennen, da auch hier spezielle Angebote für spezielle Personengruppen vorliegen. Je detaillierter die Vorstellungen und Vorgaben beziffert werden, umso stärker eingeschränkt wird die Produktpalette sein. Dass so das optimale Girokonto gefunden werden kann, ist garantiert.

Kostenloses Girokonto

Nicht immer ist das kostenfreie Girokonto auch das richtige. Gerade die Direktbanken, also die Banken, die vor Ort nur eine geringe Anzahl an Filialen haben, allen Kunden aber per Onlinebanking oder Telefonbanking das Girokonto bereitstellen können, locken die Kunden mit einem kostenlosen Konto. Doch Vorsicht sollte immer geboten sein, damit nicht im Nachhinein sich das Konto als teuer herausstellt. Nicht alle Banken, die auf die monatliche Grundgebühr verzichten, werden nicht anderweitig versuchen, Kosten in Rechnung zu stellen. So kann es an einen Mindestgeldeingang pro Monat gebunden sein, dass das Konto kostenlos bleibt, es kann aber auch sein, dass stattdessen Kosten für Bargeldabhebungen oder für einzelne Transaktionen anfallen.

Girokonten mit zusätzlichem Bonus

Um die Gunst der Kunden zu erlangen, sind einige Kreditinstitute dazu übergegangen, den Kunden neben dem Girokonto ein Extra anzubieten. So kann dann, wenn das Girokonto eröffnet wird, eine Geldprämie bezogen werden. Auch, dass das Führen eines Kreditkartenkontos bereits eingeschlossen ist, dass das Tagesgeldkonto zu dem Girokonto dazugehört, ist bei vielen Banken ein Angebot, mit dem sie mehr Kunden an das Kreditinstitut binden können.

 

 

 

 

 

Girokonto mit Dispo

Das Girokonto kann einen Dispositionskredit ausgestattet sein. Dieses ist ein Verfügungsrahmen, der über das Guthaben hinaus genutzt werden kann. Für viele Menschen ist gerade diese Leistung bei dem Girokonto sehr wichtig, da sie so eine zusätzliche Geldreserve nutzen können.

Voraussetzungen für den Dispositionskredit

Wer das Girokonto mit Dispo nutzen möchte, muss aber einige Bedingungen erfüllen, da die Banken nicht jedem Kunden einen „Kredit“ in der Form vergeben. So muss die Schufa Auskunft zeigen, dass in der Vergangenheit keine Probleme bei Zahlungsverpflichtungen bestanden haben. Auch muss ein geregeltes Einkommen vorliegen, damit die Rückzahlung des Geldes ermöglicht werden kann. Auch muss der Kontoinhaber, der den Dispositionskredit nutzen möchte, volljährig sein, da er nur so auch rechtlich gesehen geschäftsfähig ist, und für sein Handeln haftbar gemacht werden kann. Nur dann, wenn alle Punkte erfüllt sind, kann das Kreditinstitut den Dispo einräumen.

In der Regel wird bei der Antragsstellung zu dem Girokonto durch den Kunden der Dispo separat, einzeln, beantragt werden müssen. Auch im Nachhinein kann er eingeräumt werden, was die Banken eher so machen, da sie so sehen können, dass ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto zu verzeichnen war. So kann die Beantragung mit der Kontoeröffnung erfolgen, bis der Dispo dann aber letztendlich eingerichtet ist, werden einige Tage bzw. Wochen vergehen.

Wichtige Fakten zu dem Dispo

  1. Wie hoch ist der Kredit?

Die Höhe des Dispos liegt alleine im Ermessen der Banken. Viele Menschen freuen sich, über einen zusätzlichen Kredit, sodass sie mit dem Geld fest planen. Aber werden die Banken keine X-beliebige Summe als Dispositionskredit einräumen. Sie werden im Rahmen der Möglichkeiten der Kontoinhaber den Dispo vergeben. So wird auf der einen Seite das Einkommen der Kontoinhaber als Grundlage gesetzt. Es muss dem Kontoinhaber möglich sein, den Dispo wieder ausgleichen zu können, sodass die Banken den Rahmen so hoch ansetzen, dass es mit dem Einkommen ermöglicht werden kann. Einige Banken vergeben den doppelten Betrag zum Einkommen, andere gar das dreifache, und wieder andere genau die Höhe des Einkommens. Weiterhin muss auch das Umfeld betrachtet werden. Ein Familienvater, der seine Kinder mit dem Einkommen versorgen muss, und ein Single, der gleiches Gehalt bekommt, werden selten den gleichen Rahmen erhalten.

  1. Was kostet der Dispo?

Das Bereitstellen des Girokontos mit Dispositionskredit wird keinen Cent mehr kosten. Wer den Dispo aber in Anspruch nimmt, der wird mit Kosten rechnen müssen. So werden hierauf die Dispositionszinsen angerechnet, die je nach Bank unterschiedlich hoch sein können. Wer bei Girokontobeantragung mit dem Gedanken spielt, den Dispo zu nutzen, der sollte daher auch dann schon die Kosten im Auge behalten, da sie bei einigen Banken doch mit einem Prozentsatz im zweistelligen Bereich recht teuer werden können.

Von daher sollte auch darauf geachtet werden, dass der Dispo wirklich nur als Notlösung genutzt wird. Wer regelmäßig den Dispo in Anspruch nimmt, zahlt einen viel zu hohen Betrag für die Zinsen. Ein normaler Kredit wäre sicherlich die günstigere Variante, sodass dann, wenn die Rückzahlung stockt, an eine Umschuldung gedacht werden sollte

 

 

Girokonto mit EC Karte

Wer ein Girokonto beantragt und von diesem Geld nutzen möchte, der wird bei dem Girokontovergleich sich nach den Angeboten umsehen, die ein Girokonto mit EC Karte im Angebot haben. Die EC Karte gilt der Bargeldversorgung am Geldautomaten, hat aber auch die Besonderheit, dass mit dieser im Handel eingekauft bzw. gezahlt werden kann, und dieses bargeldlos. Somit muss die Karte mit dem Chip versehen sein, damit die Händler bei der Kartenzahlung prüfen können, ob ausreichend Geld auf dem Konto sich befindet, damit die Zahlung durchgeführt werden kann.

Eine andere Möglichkeit der Karte zu dem Girokonto ist mit der Kundenkarte gegeben. Diese kann jeder erhalten, um sich mit dem Bargeld zu versorgen. Das Zahlen an anderen Stellen mit der Karte ist aber nicht möglich. Daher wird die Kundenkarte speziell den Menschen zugeteilt, die einen Vermerk in der Schufa haben, sodass ihre Ausgaben im Rahmen bleiben. Auch Jugendlichen Kontoinhabern wird meist nur die Kundenkarte ausgehändigt.

Da es bei einigen Händlern nämlich nicht der Fall ist, dass diese den Zahlvorgang online prüfen können, der Kunde also auf Rechnung zahlt, und das Geld erst später dem Konto belastet wird, ist die EC Karte eher für die Menschen, die einen Kreditrahmen erhalten können, bei der Kontobeantragung wird dieses durch die Banken geprüft, und dann wird entschieden, ob es zu der Ausstellung einer Kundenkarte oder einer EC Karte kommen wird.

Die Kosten für das Girokonto mit EC Karte

In der Regel sollte die Bank dem Kunden die EC Karte kostenfrei zur Verfügung stellen können. Dass dieses aber nicht der Fall ist, wird der Vergleich zeigen. Wer die EC Karte haben möchte, der kann im Vergleich erkennen, bei welchen Banken für die Nutzung keine weiteren Kosten anfallen werden.

Oft versteckt sich hinter der Bezeichnung „Kartengebühr“ nämlich ein Betrag, der zusätzlich zu der möglichen monatlichen Grundgebühr für das Bereithalten der Karte gezahlt werden muss. Ob die Karte genutzt wird, oder nicht, das spielt keine Rolle. Alleinig, dass sie dem Kunden übergeben worden ist, berechtigt das Kreditinstitut diese Kosten dem Kunden aufzutragen.

Das Girokonto mit EC Karte in der Zusammenfassung:

  • Versorgung mit Bargeld,
  • Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung bei dem Händler vor Ort,
  • den Menschen mit positiver Bonität vorbehalten,
  • unterschiedlich hohe Kosten und verschiedene Kostenmodelle möglich.

 

Girokonto mit Kreditkarte

Eine weiter Besonderheit, die die Banken dem Girokontokunden anbieten können, ist das Girokonto mit Kreditkarte. Hierbei kann es sich um einen besonderen Service handeln, dass gleichzeitig mit der Eröffnung des Girokontos auch ein separates Kreditkartenkonto eröffnet wird.

Auch die Möglichkeit, das zu dem Girokonto eine Kreditkarte gehört, ist durchaus denkbar. Welches der Modelle das Kreditinstitut anbietet, und welches den Vorstellungen der Verbraucher entspricht, ist vorab zu prüfen. Das jeweilige Modell, welches zusagt, sollte dann genutzt werden.

Die Kreditkarte, die dem Girokonto zugeordnet wird

Bietet das Kreditinstitut eine Kreditkarte an, die zu dem Girokonto gehört, dann kann es für den Kunden den Vorteil haben, dass er nur ein Kartenkonto hat. Alle Beträge, die über die Kreditkarte abgebucht werden, werden sofort auch von dem Girokonto zum Abzug gebracht. Somit wird nicht wirklich ein Kredit zur Verfügung gestellt, kein Kreditrahmen eingeräumt, was auch für Menschen mit einer nicht so guten Bonität geeignet ist.

Der Kunde behält den Überblick über seine Zahlungen, weiß, wie viel noch ausgegeben werden darf, etc. Somit kann auch der Kostenpunkt bei dem Girokonto mit Kreditkarte gering gehalten werden. Zinskosten werden dann nicht erhoben, wenn die Zahlungen aus dem Guthaben heraus getätigt werden.

Zusätzliches Kreditkartenkonto zu dem Girokonto

Bei dem separaten Kreditkartenkonto sieht es da ganz anders aus. Hier räumen die Kreditinstitute dem Kunden einen zusätzlichen Kreditrahmen für die Kreditkarte ein. Eine Bindung an das Girokonto besteht aus der Sicht nicht. Das Kartenkonto kann extra genutzt werden, sodass es auch zu eigenen Kosten kommen kann.

Der Kunde erhält also einen Rahmen auf dem Kreditkartenkonto eingeräumt, aus dem heraus die Zahlungen erfolgen können. Dass das Kreditkartenkonto auch ein Plus aufweisen kann, sodass aus dem Guthaben heraus gezahlt werden kann, ist selbstverständlich, aber viel zu wenig Menschen nutzen dieses auch so.

Die Buchungen werden dem Kreditkartenkonto belastet und einmal im Monat erfolgt seitens der Bank ein Kontoabschluss. Auf diesem vermerkt ist auch, wie der Kreditkartenkredit gezahlt werden muss, was bei Beantragung ausgehandelt werden muss. Entweder kann der Betrag mit einer Zahlung Monat für Monat getilgt werden, aber auch eine Teilzahlung ist denkbar. Bei dieser wird mit dem gezahlten Betrag der Rahmen dann wieder vergrößert werden, sodass im nächsten Monat dann wieder mit der Kreditkarte ein Umsatz gemacht werden kann.

Beachtet werden muss aber, dass die Zinsen bei dem Kreditkartenkonto anfallen werden, wenn dieses nicht ausgeglichen ist. Die Höhe der Zinsen ist variabel, sodass die Banken ihn an dem Leitzins anlehnen können.

 

Fazit:

Da in der heutigen Zeit kaum jemand mehr ohne eine Kreditkarte auskommt, da das bargeldlose Zahlen stark auf dem Vormarsch ist, stellen immer mehr Banken dem Kunden die Kreditkarte zur Verfügung. Welche Form die richtige ist, ist nicht nur eine Frage der Kosten.

 

Gratis Girokonto

Auf der Suche nach dm richtigen Girokonto ist der Wunsch vieler Menschen das Gratis Girokonto. Denn etwas kostenlos zu erhalten, ist für die meisten Verbraucher heute wichtiger, als alles andere.

Dass das Konto kostenlos ist, verbinden die Kunden damit, dass ihnen keine monatliche Kontoführungsgebühr in Rechnung gestellt wird. Und viele Onlinebanken bieten eben genau dieses dem Kunden an. In der Filiale oder bei einzelnen Banken kann sich die Gebühr im Monat bei bis zu 10€ bewegen, was so eine deutliche Ersparnis ausmachen wird. Aber Vorsicht ist bei dem Gratis Girokonto geboten, da sich dieses nicht immer auch als das richtige erweisen wird.

Welche Anforderungen soll das Konto haben?

Bevor das Girokonto eröffnet wird, sollte sich jeder Gedanken dazu machen, welche Anforderungen das Girokonto erfüllen soll. Denn nur dann, wenn diese auch gedeckt werden, dann kann das Konto als das richtige bezeichnet werden. So sollten die Kosten erst einmal außen vor gelassen werden, sondern der Blick sollte auf die Leistungen fallen. Ein Konto, welches nur für den Eingang des Gehalts und der Anweisung einzelner Buchungen genutzt werden soll, ist sicherlich am einfachsten zu erhalten.

Wenn das Konto zudem einen Dispositionskredit haben soll, oder eine Kreditkarte gewünscht wird, dann kann es schon bei einigen Banken zu Ausschlüssen kommen. Auch der Einsatz im Ausland sollte beachtet werden. Wenn nun die Leistungsanforderungen bekannt sind, dann sollte in einem Vergleich geschaut werden, welche Banken das Konto mit den Bedingungen anbieten kann. Genannt werden auch die Kosten für das Konto, und wenn dann die eine oder andere Bank dabei ist, die das Girokonto mit den Leistungen gratis anbieten kann, dann sollte der Verbraucher noch einmal genauer schauen.

Vorsicht bei gratis Girokonten

denn nicht immer bleibt das vermeintliche gratis Girokonto auch wirklich kostenlos. Der Kunde sollte genau schauen, ob nicht nur die monatliche Kontoführungsgebühr einfach auf andere Positionen umgeschichtet wird, was bei einigen Banken durchaus erkennbar ist. So kann es der Fall sein, dass die Banken statt der Kontoführungsgebühr sich einzelne Buchungen bezahlen lassen. Und hier kann es dann bei Vielnutzern von der Summe her garantiert deutlich teurer werden.

Im Vergleich sollte genau geschaut werden, welche Leistungen und welche Besonderheiten das gratis Girokonto hat. Wenn ohne Einschränkungen das Konto genutzt werden kann, keine weiteren Kosten anfallen werden und alle Vorstellungen an das Girokonto gedeckt sind, dann kann das gratis Girokonto sicherlich auch als das Beste abschneiden.

P-Konto als Rentner möglich?

Beim P-Konto ist es nicht relevant in welchem Alter sich der Schuldner befindet. Auch Zahlungseingänge wie Rentenzahlungen ect. können vom Geldinstitut mit Hilfe des Pfändungsschutzkontos geschützt werden.

Ob Jung oder Alt, das Pfändungsschutzkonto von PayCenter schützt Jedermann vor ungewünschten und oftmals überraschenden Pfändungen. Sollte eine Pfändung auf dem Kartenkonto  eingehen, erfolgt keine Kündigung. Der Kunde hat bis zu vier Wochen Zeit, das Konto in ein P-Konto umzuwandeln. Sobald die Umwandlung im Online Bereich des Schuldners durchgeführt wurde stehen diesem monatlich 1045,04 Euro Freibetrag zur Verfügung.

Es ist nicht relevant woher der Geldeingang beim Pfändungsschutzkonto stammt. Auch Rentenzahlungen, Sozialleistungen oder sonstige Überweisungen werden dem Konto gutgeschrieben. Wenn der Freibetrag nicht überschritten wird, kann der Kontoinhaber über das komplette Guthaben verfügen. Bei vielen Menschen reicht der Grundfreibetrag, der gesetzlich festgelegt wurde oftmals nicht aus. Bei PayCenter erhält der Kunde im eingeloggten, passwortgeschützten Online Bereich eine Bescheinigung zur Freibetragserhöhung, die von mehreren Stellen ausgefüllt werden kann. Der Arbeitgeber, ein Rechtsanwalt oder Notar aber auch das Amtsgericht kann dem Kontoinhaber bescheinigen, dass weitere Gelder auf dem Konto eingehen, die zur Lebenssicherung geschützt werden müssen. Sobald diese Bescheinigung im Originalen bei PayCenter vorliegt, erfolgt die Erhöhung des Freibetrags.

Rentner haben oftmals ein höheres Einkommen als der gesetzliche Grundfreibetrag, der benötigt wird um im Alter den vielen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Hierfür ist es notwendig, dass der Schuldner eine Erhöhung des Grundfreibetrags beim zuständigen Amtsgericht fordert.

Generell erhält Jedermann ein Konto bei PayCenter, der das 18. Lebensjahr erreicht hat. Sollte die Legitimation per PostIdent durchgeführt worden sein, erhält der Kunde eine eigenständige Kontoverbindung inklusive Online Zugang und eine MasterCard, mit der weltweit an über 32. Mio. Akzeptanzstellen bezahlt werden kann.

In finanziell schwierigen Zeiten hilft das erste deutsche E-Geld-Institut mit eigener Bankleitzahl  „PayCenter“ den Kontoinhabern weiter und lässt diese nicht im Regen stehen. Da die Konten auf Prepaid Basis geführt werden, wird der Kunde vor weiteren Schuldenfallen geschützt. Das Pfändungsschutzkonto ermöglicht dem Kunden, trotz einer Pfändung am normalen Zahlungsverkehr teilzunehmen und die Zahlungsforderung vom Gläubiger so gut es geht zu tilgen.

Auch Menschen mit niedrigen Einkünften werden geschützt. So können beispielsweise auch Rentner mit keinem hohen Einkommen, trotzdem monatlich über das Guthaben im Rahmen des Freibetrags verfügen.

Viele Rechte und Pflichten die bei der Führung des P-Kontos relevant sind, wurden im § 850 5 ZPOfestgesetzt.

Warum ein P-Konto?

Warum ein P-Konto?

Freiheit durch Pfändungsschutz

Warum ein P-Konto? Ein so genanntes P-Konto, Abkürzung für “Pfändungssicheres Konto” schützt Sie, wie der Name schon sagt, vor einer Pfändung Ihres Guthabens.

Warum ein P-Konto? Das gilt nicht nur für Sozialleistungen wie oftmals geglaubt wird, sondern für jedes Einkommen. Guthaben bis zu einer Höhe von 1073,88 Euro ist vor einer Pfändung geschützt. Dieser Betrag wird alle zwei Jahre erhöht.

Aber Achtung!

Ein Pfändungsschutz Konto wird nicht automatisch erstellt, es muss bei Ihrer Bank beantragt werden, nachdem Sie dort ein Girokonto eröffnet haben. Banken und Sparkassen sind inzwischen verpflichtet, das Girokonto in ein P-Konto umzuwandeln.

Jedoch machen viele Menschen die Erfahrung, das ihr Antrag auf Eröffnung eines Girokontos, oft aus fadenscheinigen Gründen, abgelehnt wird.

Mittlerweile erhalten sie nicht nur garantiert ein P-Konto, sondern auch eine Kreditkarte auf Guthabenbasis dazu!

Zögern Sie also nicht, eröffnen Sie jetzt sofort Ihr P-Konto inklusive Prepaid Kreditkarte und die folgende P-Konto Vorteile kriegen:

  • Schützt vor Pfändung ✔
  • Das pfändungssichere P-Konto inkl. Prepaid MasterCard. ✔
  • In wenigen Schritten online Konto eröffnen ✔
  • garantiert schufafrei und ohne Einkommensnachweis!✔

Warum ein P-Konto? Gute Gründe für ein P-Konto

Ein P-Konto unterscheidet sich nicht von einem normalen Girokonto. Es bietet lediglich Schutz im Falle einer Pfändung.

Nach außen erscheint es wie ein ganz normales Girokonto. Niemand erfährt also, das Sie ein pfändungssicheres Konto besitzen.

Auch wenn Sie zur Zeit keine Pfändung befürchten, ein pfändungssicheres Konto lässt Sie doch ruhiger schlafen. Durch einen dummen Zufall, einen Krankenhausaufenthalt oder Urlaub, kann es sehr schnell passieren, das eine wichtige Überweisung nicht getätigt wird.

Gerade der Staat ist sehr schnell bereit, das Guthaben Ihres Kontos zu pfänden, beispielsweise wenn nicht rechtzeitig die KFZ-Steuer gezahlt wurde. Weder Bank noch Staat kümmert es, ob Sie Ihre Miete oder Stromrechnung nach einer Pfändung bezahlen können.

Auch für Selbständige eine Katastrophe, wenn Lieferungen nicht mehr bezahlt werden können, oder eingehende Guthaben-Beträge sofort wieder gepfändet werden. Gerade Gewerbetreibenden empfehlen wir deshalb ein dringend, ein pfändungssicheres Konto für das Geschäft zu nutzen.

Warum ein P-Konto? Wann sich ein P-Konto nicht lohnt

Jede Person darf nur ein P-Konto besitzen. Wenn Ihr Girokonto bei Ihrer Bank oder Sparkasse also bereits in ein P-Konto umgewandelt wurde, macht es keinen Sinn, noch eins zu eröffnen. Das ist nicht erlaubt.

Führen sie jedoch ein ganz normales Konto bei Ihrer Hausbank, steht es Ihnen natürlich frei, ein weiteres Konto mit P-Funktion zu eröffnen.

Welche Kosten gibt es beim P-Konto?

Am Jahresende 2012 hat der Bundesgerichtshof festgehalten, dass ein Pfändungsschutzkonto nicht mehr kosten darf, wie ein gewöhnliches Girokonto. Mit dem sogenannten P-Konto haben verschuldete Bankkunden die Möglichkeit, einen Teil ihrer Einkünfte, die von einer Pfändung eines Gläubigers bedroht sind, zu schützen.Zuvor wurden von den meisten Sparkassen und Banken zusätzliche Gebühren für das Führen eines P-Kontos verlangt. Sie argumentierten mit erhöhten Aufwand für ihre Preisgestaltung. Dies war natürlich eine zusätzliche Belastung für die bereits überschuldeten Verbraucher und Menschen mit niedrigen Einkommen.

Pfändungsschutz ist für jeden

Ein Bankkunde darf sein Girokonto jederzeit in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln lassen, wobei die Bank keinerlei Einspruch einlegen kann. Alle Geldeingänge sind anschließend bis 1045,04 Euro vor jeden Gläubiger geschützt. Damit soll gewährleistet werden, dass jeder Mensch genug Geld zur Verfügung steht, den Zahlungen des alltäglichen Lebens nachzukommen.

Hohe Kosten für das P-Konto

Die Kreditbranche spricht für die Verwaltung der P-Konten von einem enormen Arbeitsaufwand. Dabei können Verbraucherinnen und Verbraucher sich nur mühsam gegen die hohen Gebühren zu Wehr setzen. Oftmals werden die finanziell schwachen Kunden, die Schutz gegenüber Gläubiger benötigen, von den Bankinstituten als wirtschaftliches Risiko angesehen. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter verläuft meistens sehr schleppend, da sie als unzuverlässige Kunden gelten. Betroffene Menschen sollten sich deswegen besonders über Finanzdienstleister informieren, die bei der Kontoeröffnung von einer Schufa-Auskunft absehen. Beispielsweise bietet das E-Geld-Institut PayCenter in der bayrischen Stadt Freising verschiedene Prepaid Kreditkarten an, die auf Guthabenbasis funktionieren. Hinzukommt die Pfändungsschutzkontofunktion, die ohne weitere Gebühren in die Kontofunktion integriert werden kann.

Geld zurück?

Künftig müssen alle Zahlungsinstitute auf Extragebühren  für das Pfändungsschutzkonto verzichten. Kunden, die aufgrund unwirksamer Klauseln Zahlungen für die Einrichtung eines P-Kontos gezahlt haben, müssen sich an ihre Bank wenden und die zu Unrecht gezahlten Beträge zurückfordern. Die lokalen Verbraucherzentralen helfen dabei mit einer Mustervorlage bzw. prüfen sie nach, ob sich die entsprechenden Kreditinstitute an die Rechtsprechung halten.

Was ändert sich 2014 bei Hartz IV und Sozialhilfe?

Änderung des Hartz IV-Regelsatzes

Die wohl wichtigste Änderung bei Hartz IV war die Erhöhung des Regelsatzes. Der Hartz IV-Regelsatz muss gesetzlich den gestiegenen Löhnen und der allgemeinen Steigerung der Lebenserhaltungskosten angeglichen werden.Dazu wird dieser jährlich überprüft und neu bestimmt. Im Jahr 2014 ist der Regelsatz um 2,27 Prozent gestiegen. Folglich erhalten Empfänger je nach Regelbedarfsstufe mehr Geld in diesem Jahr. Die Grundsicherung für einen alleinstehende Hartz IV Empfänger wurde um 9 Euro auf entsprechend 391 Euro angehoben.

Davon ausgehend ergeben sich gleichzeitig eine Erhöhung der Mehrbedarfe und Barleistungen, sowie eine Neuerung für die Belastungsgrenze für Extrazahlungen bei zum Beispiel dem Bezug von Medikamenten.

Erhöhung der Mehrbedarfe

Unter bestimmten Voraussetzungen oder auch in gewissen Lebenslagen stehen Sozialhilfeempfängern ein oder mehrere Mehrbedarfe zu. Im Moment ist dieser Mehrbedarf für folgende Personengruppen erhältlich: Alleinerziehende Eltern, Schwangere, Schwerbehinderte und Menschen, die an einer chronischen Erkrankung leiden. Da die Höhe des Mehrbedarfs jeweils einem festgelegten prozentualen Betrag des Regelsatzes entspricht, führt das unumgänglich zu einer Erhöhung der Mehrbedarfe.

Barleistungen in Bezug auf die Sozialhilfe

Arbeitsunfähige Bewohner von Heimen oder vergleichbaren dauerhaften Anstalten haben das Recht auf einen Bargeldbetrag (auch: Taschengeld). Diese Barleistungen erfassen genau 27 Prozent von der erhaltenen Jahressumme. Ein Erwachsener, der zu dieser Leistung berechtigt ist, erhält somit 105.27 Euro. Außerdem gibt es für minderjährige Leistungsberechtige je nach Alter eine entsprechende Leistung.

Änderung der Belastungsgrenze

Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe sind bei Verbandsmaterial, medizinischer Versorgung oder Aufenthalten in Krankenhäusern ab einem gewissen Belastungsgrad von Zuzahlungen befreit. Wenn zwei Prozent des Jahresbetrags der Regelleistung (93,84 Euro)für die genannten Maßnahmen und Ausstattungen verwendet wird, ist diese Grenze erreicht. Bei Menschen mit bestimmten Krankheiten ist das bereits bei einem Prozent des Jahresbetrages erreicht (46,92 Euro). Eine Ausnahme besteht hier für Sehhilfen.